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Das Fahrrad vor Verlust schützen - so einfach geht es

Steigende Energiepreise und explodierende Lebenshaltungskosten, aber auch der Wunsch, stärker im Einklang mit der Natur zu leben: Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihr Auto zu Hause stehen lassen und stattdessen auf das Fahrrad umsteigen. Dass darüber hinaus auch noch oftmals die Mobilität für eine echte Zeitersparnis sorgt, ist ein zusätzliches Plus.

Von Verlust bedroht

Gerade Fahrräder sind oftmals extrem von Verlust oder Diebstahl bedroht. Da Fahrräder inzwischen in allen Preisklassen - vom einfachen Gefährt bis zur faktischen Luxuskarosse, vom Holland-Rad bis zum Mountainbike angeboten werden -, sollten ihre Besitzer deshalb darauf achten, die Räder vor Verlust oder Diebstahl zu schützen. Generell ist es ratsam, ein Fahrrad immer nach Möglichkeit in einem zusätzlich abgeschlossenen Raum zu deponieren. Je größer die Mühe ist, ein Rad zu entwenden, desto geringer ist auch die Gefahr, dass ein Rad gestohlen wird. Da natürlich das Gefährt oftmals auch mobil geparkt werden muss, sollten Nutzer bei der Investition für ein ordentliches Schloss nicht sparen. Heute werden Fahrradschlösser in jeder Preisklasse angeboten. Schon für wenige Euro mehr sind Schlösser verfügbar, die so massiv sind, dass sie einen wirksamen Schutz bieten.

Hürden für Diebstahl möglichst hoch legen

Oftmals hilft aber auch das beste Schloss nicht gegen Diebstahl. Das ist immer dann der Fall, wenn es einfach durch den Rahmen gezogen wird. Es ist deshalb sinnvoll, ein gutes Schloss mit Rahmen, Rad und nach Möglichkeit einer festen Stange wie dem Fahrradständer zu verbinden. Kommen tatsächlich Diebe, so kann es schon ausreichen, wenn das Entwenden Sekunden länger benötigen würde - und das führt zu der gewünschten Abschreckung. Darüber hinaus sollten Eigentümer eines Rad auch mobile Teile wie die hochwertige Fahrradlampe, den Sattel oder die installierte Luftpumpe vom Rad entfernen, damit jeglicher Wertgegenstand entfernt ist.

Gravieren einer Sicherheitsnummer sinnvoll

Natürlich ist niemand zu 100 Prozent gegen den Diebstahl eines Fahrrads geschützt. Eine gute Möglichkeit, um dennoch die Chancen auf Wiederbeschaffung zu erhöhen, liegt aber in der kostenlosen Möglichkeit der Fahrradnummerierung. Auf Wunsch bieten die polizeilichen Beratungsstellen an, eine Nummer in den Rahmen zu gravieren. Diese kann nicht entfernt werden und wird registriert. Vor allem aber bietet die Nummer, die nur einziges Mal vergeben und bei der Polizei registriert wird, die Garantie, dass wiederaufgefundene gestohlene Räder später dem ursprünglichen Besitzer wieder zugeordnet werden können. So kann problemlos verhindert werden, dass Räder eines Tages im städtischen Fundbüro landen oder versteigert werden.

Versicherung kann sich lohnen

Wer den Schutz für sein Fahrrad noch erhöhen möchte, sollte genau prüfen, ob in den Unterlagen für seine Hausratversicherung auch der Verlust oder Diebstahl eines Fahrrads enthalten ist. Viele Unternehmen haben diese Leistungen aus den bestehenden Verträgen entfernt, um so die Kosten zu senken. Im Gegenzug waren Preiserhöhungen nötig, um sein Fahrrad bei Verlust oder Diebstahl versichern zu lassen. Es empfiehlt sich also, mit seiner Versicherung im Zweifel Kontakt aufzunehmen und klären zu lassen, was eine Versicherung kostet. Gerade bei hochwertigen Fahrrädern kann es durchaus lohnenswert sein, einige Euro pro Jahr zu investieren, um sich die Kosten für eine Neuanschaffung zu ersparen und weiter mit dem eigenen Trittesel unterwegs sein zu können.