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Wann der Werbeartikeleinsatz nach hinten losgehen kann...

Das Ansehen des Werbeartikels blieb lange weit hinter seiner faktischen Bedeutung zurück. Obwohl die Werbeartikelindustrie ein Volumen von derzeit deutlich über drei Mrd. Euro Umsatz einnimmt. 

Es stellt sich die Frage: Warum werden die Werbeartikel manchmal kaum oder eher negativ wahrgenommen?

Zum einen liegt das sicherlich an der mangelnden Selbstdarstellung der Werbeartikelbranche, die sich mit stetig wachsenden Umsätzen zufrieden gab anstatt sich um Anerkennung zu kümmern.

Auf der anderen Seite, was auch der wichtigere Grund zu sein scheint, mangelt es immer noch bei viel zu vielen Werbeartikeln an Qualität. Die Auswirkungen dessen sind weitreichend, denn die Qualität ist die Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Werbeartikeln im Marketing-Mix.

Heutzutage ist es durch den technischen Fortschritt möglich hochgradig differenzierte Werbeartikel durch verschiedene Produktions- und Veredelungstechniken herzustellen. Man sollte also das Hauptaugenmerk nicht nur auf den Preis legen. Natürlich lockt ein günstiger Preis im ersten Moment an, es ist auch, dass ein hoher Preis nicht immer automatisch für eine hervorragende Qualität steht. Sie sollten sich daher immer kostenlose Musterprodukte zur Ansicht bestellen.

Beispiele wie man es nicht machen sollte

Stellen Sie sich den negativen Imagetransfer vor, wenn Sie einen Kugelschreiber verschenken, der nach zwei Seiten aufhört zu schreiben.Grundsätzlich gelten Kugelschreiber als unoriginelles Werbegeschenk, da sie von fast allen Unternehmen eingesetzt werden. Häufig sind Kugelschreiber aufgrund der kostengünstigen Produktion qualitativ sehr schlecht. Diese schlechte Erfahrung wird dann sofort auf das Unternehmen übertragen.

Auch ein T-Shirt, welches schlecht geschnitten ist und abfärbt wirft ein schlechtes Bild auf das schenkende Unternehmen. Ein ähnlich schlechte Qualität würde im aufgrund dessen auch von Ihren Produkten erwartet werden. Dies wiederum wirkt sich negativ auf Verkaufszahlen und Kundenbindung aus.
Ein Schuhhersteller hat in der Vergangenheit als Zugabe eine Kette mit Herzanhänger verschenkt. Ein Kind ist an den Folgen gestorben, nachdem es einen Teil des Werbeartikels verschluckt hatte. Der Konzern hat heute noch unter den Folgen zu leiden.

Wichtig ist neben der Qualität besonders auch die Originalität des Werbeartikels. Bekommt ein Kunde von einem Unternehmen ein Feuerzeug geschenkt kann das nützlich sein. Allerdings auch nur in dem Fall, dass der Beschenkte Raucher ist, oder eine anderweitige Verwendung für den Artikel hat. Bekommt er aber von vielen weiteren Unternehmen viele weitere Feuerzeuge geschenkt, ist der Artikel nichts besonderes mehr und die Marke verankert sich auch nicht unterbewusst beim Kunden.

Für die emotionale Aktivierung durch einen Werbeartikel ist es wichtig, dass dieser einen Mehrwert für den Kunden bietet. Damit der Artikel häufig benutzt wird muss er einen Nutzen bieten, ist das nicht der Fall wird der Artikel in der Regel sofort weggeworfen und die Investition war umsonst.

Über den Einsatz des richtigen Werbeartikels sollte man sich im Vorfeld ausführliche Gedanken machen. Ein Werbeartikel mit geringer Qualität und ohne Nutzen kann schnell einen Imageschaden hervorrufen.