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Hilfe bei verlorenem Gepäck

Es ist die Horrorvision eines jeden Reisenden – Das Gepäck ist verloren gegangen. Sei es im Zug, Flugzeug oder während einer Schiffsreise. Was kann man nun tun? Was bleibt in Zukunft zu tun, um verlorenes Gepäck zu vermeiden? Dieser Text beantwortet diese Fragen.

Gepäck nicht mehr da – was muss ich tun? (Zug)

Die nächsten Schritte sind primär davon abhängig, wo dein Gepäck verloren gegangen ist. Solltest du es im Zug stehengelassen haben, ist es sinnvoll schnellst möglichst die Deutsche Bahn zu kontaktieren.

Diese hat einen zentralen Lost&Found Service, der jedes Jahr 250.000 verlorene Gegenstände bearbeitet. Die Wahrscheinlichkeit ein verlorenes Gepäckstück zurückzuerlangen ist relativ hoch. Bei der Bahn gibt es die Möglichkeit einen Nachforschungsantrag zu verlorenen Gegenständen stellen. 

Auch die Deutsche Bahn Service Mitarbeiter helfen dir in diesem Fall gerne weiter. 

Gepäck nicht mehr da – was muss ich tun? (Flugzeug)

Wenn das Gepäck während eines Fluges verloren ging, sieht die Sache ein wenig anders aus. Ein Großteil des Gepäcks taucht innerhalb von wenigen Tagen wieder auf. Meistens wurde es beim Zwischenstopp aus Versehen in ein falsches Flugzeug geladen und taucht dementsprechend zeitnah wieder auf – dennoch ärgerlich für dich, wenn du im Urlaubsort ohne Koffer stehst.

Die Fluggesellschaften bzw. Flughäfen haben für diesen Fall einen Lost&Found Schalter eingerichtet an dem du deine Koffer als vermisst melden kannst. Der Verlust sollte umgehend angezeigt werden.

Erheblich schwieriger wird es, wenn der Flughafen zunächst verlassen wurde und der Verlust erst später angezeigt wird. Dies ist nicht zu empfehlen. Die Fluggesellschaften halten übrigens Packs mit Hygieneartikeln bereit, damit man die Zeit ohne Koffer auch einigermaßen übersteht.

Noch eine gute Nachricht – nur drei Prozent aller zunächst verschwundenen Koffer sind schlussendlich wirklich verloren gegangen. Binnen 48 Stunden sind fast alle Gepäckstücke in der Regel wieder bei ihren Eigentümern. Sollte dies nicht der Fall sein – Die Koffer sind über die Fluggesellschaft versichert – Schadenersatzansprüche können bei vorheriger Anzeige des Verlusts geltend gemacht werden.

Was kann ich zur Vorbeugung tun?

Denkbar ist die Anbringung eines Namensschilds mitsamt Adresse (eigene oder beispielsweise vom Hotel) oder bei Geschäftsreisenden von der Firma damit das Gepäck dem Eigentümer einfach zugeordnet werden kann. Der ein oder andere dürfte dabei ein ungutes Gefühl haben, da die Adresse auch für Personen mit kriminellen Absichten einsehbar ist. z.B. wäre bei Urlaubsreisenden klar, dass diese gerade nicht zu Hause sind und die Wohnung leer steht oder wenn sich der Haustürschlüssel in dem Gepäckstück befindet.

Um verlorenen Gepäckstücken vorzubeugen kann man auch auf einen anonymisierten Service wie BringMeBack zurückgreifen. BringMeBack ermöglicht über anonyme Marker die Kennzeichnung von Wertgegenständen oder auch Gepäckstücken. Im Verlustfall kann ein Finder über die Kennzeichnung anonym Kontakt zum Eigentümer aufnehmen. Der Austausch kann anschließend schnell vollzogen werden.

Das Prinzip von BringMeBack

Das Prinzip von BringMeBack ist kinderleicht.

Du bestellst dir einen Universalanhänger im Onlineshop und bringst diesen an deinem zu schützenden Gepäckstück an. Dann registrierst du online die 6-stellige individuelle ID. Dort hast du ebenfalls die Chance einen Finderlohn festzulegen. Dieser ist ein zusätzlicher Anreiz, an den Finder, deinen verlorenen Koffer abzugeben. Wenn du nun deinen Koffer verlierst und ihn ein ehrlicher Finder findet, wird dieser durch den Marker auf die Internetseite von BringMeBack geleitet. Dort gibt er ebenfalls die 6-stellige ID ein. Du bekommst unmittelbar eine Nachricht, dass dein Gegenstand gefunden wurde.

Im weiteren Verlauf kannst du selbst bestimmten, ob du den Austausch mit dem Finder regeln möchtest oder ob BringMeBack die Rückführung des Koffers für dich übernehmen soll.