init
Aktion erfolgreich!
Das ist eine Testnachricht
Aktion fehlgeschlagen!
Das ist eine Testnachricht

Laptop verloren

Wenn dein Laptop in die falschen Hände gerät, sind deine Daten schnell zugänglich. Auch eine Benutzersperre durch ein Kennwort ist für die meisten Diebe keine große Hürde und wird innerhalb kurzer Zeit entschlüsselt. Was soll man also tun?

Die ersten Schritte:

  1. Hast du für verschiedene Websites deine Passwörter gespeichert? Ändere diese möglichst schnell über dein Smartphone oder eine andere Quelle mit Internet-Zugang.
  2. Wo hast du dich zuletzt aufgehalten, wo hattest du den Laptop sicher noch dabei? Frage an allen Stellen nach, die in Frage kommen und halte die Augen auf. Wenn der Laptop gestohlen wurde, ist der Dieb vielleicht noch in der Nähe.
  3. Melde den Laptop als gestohlen bei der Polizei, wenn du dir sicher bist, dass du ihn nicht hast liegen gelassen.
  4. Frage im Fundbüro nach, schreibe eine Verlustmeldung, hänge Flyer aus oder nutze soziale Netzwerke, um möglichst viele Leute zu erreichen.

Präventive Maßnahmen

Der Laptop hat den PC längst überholt. Durch seine Mobilität nutzen immer mehr Leute den tragbaren Computer, um auch von unterwegs damit arbeiten zu können. Es verwundert also nicht, dass sich die meisten Diebstähle und Verluste dieser Geräte an öffentlichen Plätzen und auf Reisen verzeichnen lassen.

Wenn das Gerät abhandenkommt, gibt es leider nicht mehr viel zu tun. Wenn du allerdings schon vorab einige der hier vorgestellten präventiven Maßnahmen ergreifst, kannst du dich vor einem dauerhaften Verlust schützen.

Selbstverständlich gibt es auch professionelle Diebe gibt, die sich auch von Softwares oder Schlössern nicht abhalten lassen. Trotzdem lohnt es sich einige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, denn nicht jeder Langfinger ist ein Profi. Außerdem können dir die folgenden Maßnahmen auch helfen, wenn du deinen Laptop nur verlegt oder irgendwo vergessen hast.

Software-Lösungen:

LaptopLock:

Mit diesem Programm lassen sich diverse Funktionen per Fernzugriff auf dem Laptop ausführen. Alles was du neben der Software brauchst, ist ein Account bei LaptopLock. Allerdings zeichnet es keine Aktivitäten des aktuellen Nutzers auf und arbeitet nur, wenn das Gerät mit dem Internet verbunden ist. Wenn dies der Fall ist, lassen sich Daten nachträglich verschlüsseln oder löschen, Bilder mit der Webcam machen oder auch Nachrichten an den jeweiligen unbefugten Besitzer des Laptops versenden.

Prey:

Prey ist ein weiteres Programm, das im Hintergrund läuft. Alles was du tun musst, ist die Software zu installieren und einen eigenen Account erstellen. Über diesen kannst du im Falle eines Diebstahls die Aktivitäten der unbefugten Person beobachten, sobald sie auch nur einmal auf deine Daten zugreift. Wenn dein Laptop über eine Webcam verfügt, kannst du deinen Dieb sogar ablichten und der Polizei damit ein gelungenes Fahndungsbild liefern.

Kensington-Schloss:

Wenn du deinen Laptop an öffentlichen Orten verwendest und verhindern willst, dass das Gerät in einem unbeobachteten Moment mitgenommen wird, dann solltest du dir über die Anschaffung eines Kensington-Schlosses Gedanken machen.

Bei vielen Geräten kann man ein kleines Loch entdecken, welchen mit einem Schloss gekennzeichnet ist. Dieses nennt sich Kensington Security Slot oder K-Slot. An diesem wird dann das Schloss befestigt. Selbstverständlich muss das dazu gehörige Kabel so befestigt werden, dass das Schloss auch Sinn macht. Binde es zum Beispiel mit einer Schlaufe um ein Tischbein oder an der Heizung fest.

Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Videos und Berichte, wie leicht sich solch ein Schloss knacken lässt. Dennoch sind wir der Meinung, dass alles was Zeit kostet, potentielle Diebe abschreckt.

Backups:

Meist werden kontinuierliche Backups, zumindest im privaten Bereich, vernachlässigt. Um im Falle eines Verlusts, Schaden des Geräts oder Ähnlichem nicht all seine Daten zu verlieren, lohnt es sich, diese regelmäßig mit einer einer externen Festplatte oder einem USB-Stick zu synchronisieren. Auch die Dropbox ist eine gute Methode, um seine Dokumente, Bilder, Musik usw. auch an einem mobilen Ort  zu sichern. Apple-Nutzer sollten ihre Daten regelmäßig mit der iCloud synchronisieren.

Verschlüsselungs-Tool:

Vertrauliche Daten können mit dem Open-Source-Tool „TrueCrypt“ abgesichert werden. All das, was du in diesem virtuellen, verschlüsselten Container sicherst, wird durch ein Kennwort geschützt. Zusätzlich gibt es in diesem noch eine zweite Ebene, die sogenannten „Hidden Volumes“. In diesen lassen sich nun besonders sensible Dateien unter dem Schutz eines weiteren Passwortes ablegen.

Der Container kann in einem beliebigen Ordner abgelegt werden. Selbstverständlich ist es ratsam, den Container mit einem unauffälligen Namen zu benennen, sodass sich nicht vermuten lässt, was für Inhalte in diesem Container liegen. Das Passwort sollte im Optimalfall aus mindestens 20 Zeichen bestehen.