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Die Porzellanveredelung - Die vielseitige Veredelungsform

Bei der Porzellanveredelung gibt es zahlreiche Unterschiede, was die Porzellanart, Qualität und Individualisierungstechnik betrifft. Somit muss man sich im Vorhinein Gedanken darüber machen, welches Budget einem zur Verfügung steht und welche Qualität man möchte.

Die technische Funktionsweise der Porzellanveredelung

Bei der Porzellanveredelung muss die Farbe, um das Produkt zu individualisieren, in das Material eingebrannt werden. Hierbei liegt die größte Herausforderung darin, die jeweilige Farbe in genau dem gewünschten Farbton einzubrennen, welchen man geplant hatte. Dies ist sehr schwer, da sich die Farbe erst im Ofen während des Brennprozesses zum Endergebnis entwickelt. Dieser Prozess ist sehr empfindlich und kann durch Kleinigkeiten starken Schwankungen unterliegen. Allgemein gilt, desto höher die Temperatur, desto geringer ist die Farbpalette.

Die Porzellanveredelung im Werbemittelbereich

Porzellan zählt zu den Basics im Werbeartikelmarkt. Zum einen gibt es Porzellanarten, welche eine etwas geringere Qualität aufweisen, zum anderen, gibt es auch hochwertige Porzellanarten, welche im Premium-Bereich verwendet werden können. Porzellan bietet eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten und kann somit den eigenen Vorstellungen optimal angepasst werden. Als Werbemittel sind vor Allem Tassen, Teller und kleine Schalen geeignet.

Individualisierungstechniken der Porzellanveredelung

Durch die Werbeanbringung erhält das Porzellan eine höhere Individualisierung.

Handmalerei:

Die Handmalerei ist die älteste Form der Individualisierungstechniken und sehr aufwendig. Sie wird im Werbemittelbereich eher selten angewendet, es sei denn, man personalisiert das Porzellan mit seiner Handschrift. Dies wirkt sehr edel und individuell, ist jedoch sehr aufwendig und teuer.

Fazit: Für eine hohe Anzahl von Werbemitteln zu aufwendig und teuer.

Tampon- und Sieb-Direktdruck

Bei dieser Technik wird das Motiv mittels eines Tampons oder eines Siebs auf das Porzellan übertragen. Diese Techniken sind vor allem schnell und preiswert, haben jedoch den Nachteil, dass bei Motiven, welche aus mehreren Farben bestehen, eine Passerdifferenz auftreten kann. Diese Differenz entsteht dadurch, dass kein Porzellankörper zu 100 % dem anderen gleicht.

Fazit: für einfache Motive mit wenigen Farben eine preiswerte Option. Mit qualitativen Einschränkungen muss gerechnet werden.

Transferdekore im Sieb- oder Offsetdruck

Bei einem Transferdekor wird das Motiv mittels eines Abziehbildes, welches im Sieb- oder Offsetdruck hergestellt wurde, auf das Porzellan übertragen. In der Keramik sind die Farben, welche mittels des Offsetdrucks aufgedruckt werden, eher blässlich und manchmal etwas farblos. Dies kommt daher, dass beim Porzellandruck nur organische Farben verwendet werden, welche weder ein leuchtendes Cyan, noch ein Magenta enthalten. Der Siebdruck hingegen hat die Möglichkeit beliebig viele Zusatzfarben zu ergänzen. Diese Technik ist etwas kostenintensiver, liefert jedoch die qualitativ besseren Ergebnisse.

Fazit: Je nach Anspruch und Budget können mit einem Transferdekor auf Porzellan durchaus Prospektqualitäten erreicht werden.

Digitaldruck

Der Digitaldruck funktioniert ähnlich wie ein Farbkopierer. Allerdings besteht der Toner dabei aus keramischen Farben. Der Nachteil dabei ist, dass nur die vier Farben der Skala benutzt werden können, weshalb die Farbergebnisse eher bescheiden ausfallen. Der Vorteil liegt darin, dass man ohne teure Druckvorstufe auskommt und sich auch besonders kleine Auflagen kostengünstig produzieren kann.

Fazit: Eignet sich für kleine Auflagen und geringem Budget, bei dem die Qualität eher im Hintergrund steht

Sublimationsdruck

Bei dieser Technik werden Becher mit einer Kunststoffschicht verwendet, welche durch Erwärmung das Dekorbild in sich aufnehmen. Diese Dekore sind meistens nicht lichtecht und kratzfest und werden eher im Hobby-Bereich eingesetzt.

Fazit: Durch die kurze Lebensdauer und geringe Qualität eher etwas für den privaten Haushalt

Die Kosten der Porzellanveredelung

Die Kosten der Porzellanveredelung setzten sich aus dem ausgewählten Porzellan und den Kosten des entsprechenden Druckverfahrens zusammen. Diese können sehr stark schwanken, da es zahlreiche Kombinationen gibt. Grundlegend kann man sagen dass die Handmalerei die teuerste aller Porzellanveredelungen ist. Der Sublimationsdruck hingegen der billigste. Es ist festzuhalten, dass für ein Unternehmen, welches einen hochwertigen kosteneffizienten Werbeartikel erhalten möchte, der Transfer-Siebdruck, die optimalste Porzellanveredelung darstellt.

Die Farbmöglichkeiten bei der Porzellanveredelung

Bei der Porzellanveredelung gibt es zwei Arten von Farben, welche hauptsächlich in der Werbeartikelbranche verwendet werden. Die anorganischen und organischen Farben.

Die anorganischen Farben werden in Inglasur und Aufglasurbrand unterteilt, wobei hier auf den Inglasurbrand nicht weiter eingegangen wird, da er in der Werbeartikelbranche nur sehr selten angewendet wird. Der Aufglasurbereich ist Spülmaschinen –und kratzfest und bietet eine ausreichende Auswahl an Farben.

Die organischen Farben sind nicht hundertprozentig kratzfest, erreichen jedoch nach Art der Verarbeitung gute Ergebnisse in Bezug auf Spülmaschinenbeständigkeit und Farbtreue. Ihre Farbauswahl ist unendlich, es gibt faktisch keinen Farbton, welcher nicht darstellbar ist.